Mittwoch, 31. Dezember 2014

SOLJANKA

In meiner Jugendzeit hat mir eine Bekannte Soljanka gekocht. Ein Ostdeutsches Rezept, welches mir sehr schmeckte. Leider mit viel Fleischeinlage :-(
Ich habe lange gestöbert und letztendlich aus mehreren Inspirationen im Internet dieses Rezept zusammengewurschtelt:

Zutaten für 4 Portionen:
  • 250g mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • 4-5 Tofuwürstchen Wiener Art oder Vegetarische Würstchen
  • 2 EL Alsan Biomargarine
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Tamari Sojasoße
  • 1 L Gemüsebrühe (hefefrei)
  • 2 Paprika (gelb & orange)
  • 5 Gewürzgurken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Agavendicksaft oder Reissirup
  • Prise Cayennepfeffer (wer es schärfer mag: 1/2 TL)
  • 4 EL Gurkensud (aus dem Gurkenglas den Sud)
  • Salz


Zubereitung:

  1. Zuerst schält ihr die Kartoffeln und würfelt diese in mundgerechte Stücke (nicht zu groß). Dann hackt ihr die Zwiebel klein und schneidet die Tofuwürstchen in dünne Scheiben.
  2. Im Anschluss gebt ihr die Alsan Margarine in einen großen Topf und bratet die Würstchenscheiben darin kross an. Dann gebt ihr die Zwiebeln und die Kartoffeln hinzu und bratet diese weitere 2-3 Minuten mit an. Dann kommt das Tomatenmark zum Einsatz. Das gebt ihr hinzu und lasst es 2 Minuten mit anschwitzen bis es lecker fruchtig duftet.
  3. Dann löscht ihr das Gemüse mit der Sojasoße und der Gemüsebrühe ab und lasst alles 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln.
  4. Derzeit könnt ihr die Paprika in kleine Stücke schneiden und den Knoblauch schälen. Nach 25 Minuten könnt ihr dann den Knoblauch mit einer Presse in die Suppe geben. Dann gebt ihr die Paprika, die Gurken, den Agavendicksaft, Gurkensud und den Cayennepfeffer hinzu und lasst die ganze Suppe weitere 10 Minuten bei kleinster Hitze gar ziehen. 
  5. Zum Schluss könnt ihr die Suppe bei Bedarf nochmal mit dem Salz abschmecken. Dazu passt frisches Baguette oder Brot.
Ich mag es gerne "sauer", deftig und herzhaft. Wenn es Euch genau so geht, dann ist das Gericht hier genau das Richtige. Lasst es Euch schmecken ;-)



Montag, 29. Dezember 2014

Apfel-Früchtekuchen

Vor einer Woche habe ich zum allerersten Mal einen Früchtekuchen gebacken. Dieser ist endlich mal einer, der nicht so trocken daher kommt. Richtig saftig finde ich und einige meiner Verkoster waren auch hellauf begeistert.

Ich dachte immer, dass es recht schwierig ist einen solchen Kuchen selber zu machen, aber das Rezept ist wirklich babyleicht. Es benötigt bloß etwas Zeit, da die geraspelten Äpfel über Nacht ziehen müssen. Die Nüsse und Trockenfrüchte sind übrigens austauschbar nach Belieben. Ich schätze mal, dass man auch Birnen anstelle von den geraspelten Äpfeln verwenden kann. Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren!

Einfach experimentieren :-)
Falls ihr das mal mal mit anderen Zutaten ausprobiert, würde ich mich um Rückmeldung freuen.

Zutaten für eine Kastenform à 30 cm:
  • 450g geschälte und grob geraspelte Äpfel
  • 150g Rohrohrzucker
  • 210g Sultaninen
  • 210g ganze geschälte Mandeln
  • 300g helles Dinkelmehl
  • 1 TL Cassia Zimt
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz 
  • 1 TL Alsan Biomargarine

Zubereitung:


  1. Zuerst putzt ihr die Äpfel, schält sie, raspelt sie grob in eine Schüssel. Zu den Raspeln fügt ihr den Zimt und die Sultaninen hinzu und lasst die Zutaten abgedeckt im Kühlschrank über Nacht durchziehen.
  2. Am nächsten Tag mischt ihr das Dinkelmehl, das Kakaopulver, das Backpulver und das Lebkuchengewürz gut durch und hebt die ganzen geschälten Mandeln unter. Im Anschluss hebt ihr die Mehlmischung unter die Apfelmasse bis das Mehl vollkommen verrührt ist. 
  3. Den Backofen müsst ihr auf 180 Grad (oder: Ober/Unterhitze: 200 Grad, Gas Stufe 4) vorheizen. Die Form fettet ihr mit der Alsan Margarine ein, füllt den Apfelteig in die Form und streicht den Teig glatt.
  4. Der Kuchen wird jetzt auf mittlerer Schiene etwa 50 Minuten backen. Zum Schluss lasst ihr den Kuchen am Besten auf einem Küchengitter abkühlen.
Tipps:
  • Im Kühlschrank hält sich der Kuchen fest eingewickelt fast 2 Wochen.
  • Man kann ihn auch gut einfrieren.


Sonntag, 28. Dezember 2014

Winterliche Gemüsesuppe

Gestern gab es bei uns nach einem ausgiebigen Spaziergang im Schnee eine schöne Gemüsesuppe im klassischen Sinne ohne viel Schnick Schnack. Da wir uns vor einer gefühlten halben Ewigkeit einen fiesen Magen-Darm-Virus ins Haus geholt haben und es noch nicht ganz so dolle läuft mit meinem Bäuchlein, nenne ich dieses Süppchen auch gerne Bauchwohlsüppchen. Diese Suppe wärmt total schön von innen heraus und man fühlt sich pudelwohl.


Sie ist vor allem sehr einfach zu kochen und schnell fertig. Schmeckt aber trotzdem nach mehr :-)
LOS! Ran an die Kochlöffel...

Zutaten für 4 große Portionen:

  • 2 Stangen Lauch
  • 4 Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 4 Karotten
  • 250g Brokkoli, frisch
  • 300g Blumenkohl, frisch
  • 1,4 l Gemüsebrühe (Brühpulver: hefefrei)
  • 3 Lorbeerblätter
  • Kräutersalz
  • 2 EL Alsan Biomargarine
  • 2 EL frisch gehackte oder TK Petersilie  

Bei Histaminintoleranz bitte darauf achten, das die Gemüsebrühe keine unverträglichen Inhaltsstoffe beinhaltet!

Zubereitung:


  1. Zuerst putzt ihr das Gemüse. Im Anschluss schneidet ihr das Gemüse wie folgt: Lauch in feine Streifen, Karotten in halb Monde, Kartoffeln in mundgerechte Stücke und Brokkoli/Blumenkohl in mittelgroße Rösschen.  
  2. Nun erhitzt ihr die Alsanmargarine in einem großen Suppentopf und schwitzt den Lauch darin an. Dann gebt ihr das restliche Gemüse dazu und dünstet es weitere 3 Minuten an.
  3. Im nächsten Schritt löscht ihr das Gemüse mit der Gemüsebrühe ab und fügt Kräutersalz, Pfeffer und Lorbeerblätter hinzu. Die Gemüsesuppe köchelt jetzt 20 Minuten auf mittlerer Hitze leicht vor sich hin, bis das Gemüse leicht gar ist. 
  4. Vor dem Servieren noch den gehackten Peterling zugeben. Fertig :-) Schaut wie köstlich die Suppe ausschaut:
 
Und hier noch ein paar Winterimpressionen von unserem Spaziergang. Die beiden letzten Winter hatten wir kaum Schnee, eigentlich gar nicht. Deshalb hat es einen großen Spass gemacht und die Luft war himmlich. Ich liebe den Geruch von Schnee :-)




Dienstag, 16. Dezember 2014

Gemüsecurry mit Kichererbsenpfannkuchen

Jetzt habe ich schon eine längere Zeit nichts von mir sehen und lesen lassen. Ich hatte viel zu tun und habe auch viel ausprobiert, so dass ich eigentlich im Hintergrund für Lebenswandel weiter getüftelt habe :-) Es kann also auch mal vorkommen, dass ich zwischendurch Blogpausen einlege. Aber keine Frage, ich komme wieder...und zwar mit ganz viel tollen Ideen ;-) 

Nun, es gibt ein neues Rezept, dass ich vor kurzem auf meinem Lieblings-Rezepte-Blog gefunden habe. In Kürze gibt es dann nochmal ein anderes Curry von diesem Blog. Ich liebe diese Rezepte <3
Wenn ihr interessiert seid, schaut doch mal bei  eat-this.org vorbei.
Da hab ich auch das Ratatouille Rezept her.

Das Rezept wurde von mir etwas verändert und ich habe es umbenannt. Nun wünsche ich Euch viel Spass beim lesen und dass Euch das Wasser dabei im Munde z´samme läuft :-)

Rezept ist für 4 Personen.

Zutaten für das Gemüsecurry:
  • 2 Karotten
  • 3-4 Kartoffeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1,5 TL Kardamom
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1,5 TL Chillipulver
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g passierte Tomaten
  • 120g TK Erbsen
  • 120g Tiefkühlspinat
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Kichererbsenpfannkuchen:
  • 225g Kichererbsenmehl
  • 400ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1,5 TL Natron
  • Alsan Bio Margarine zum Ausbacken der Pfannkuchen 







Zubereitung:


  1. Im ersten Schritt gebt ihr das Mehl, das Salz und das Natron in eine Schüssel. Dann fügt ihr Wasser hinzu und verrührt alles gut mit einem Schneebesen bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Den Teig müsst ihr ca. 15 Minuten ruhen lassen. Die gewünschte Menge Tiefkühlspinat und –erbsen nehmt ihr schon mal aus dem Kühlfach. 
  2. In der Zwischenzeit schält ihr die Kartoffeln. Die Kartoffeln und die Karotten schneidet ihr in mittelgroße Würfel. Die Zwiebeln hackt ihr anschließend sehr fein und reibt den Ingwer. Dann drückt ihr den Knoblauch durch eine Presse. Im nächsten Schritt gebt ihr die Kartoffel- und Karottenstücke in einen kleinen Topf und gart sie bissfest. 
  3. Das Öl gebt ihr in einen großen Topf und erwärmt es auf mittlerer Hitze. Den Kardamom, die Senfkörner und den Kreuzkümmel röstet ihr darin leicht an. Wenn die Gewürze zu duften beginnen, gebt ihr die Zwiebel hinzu und dünstet sie ca. 5 Minuten darin an. 
  4. Die restlichen Gewürze, den Ingwer und den Knoblauch gebt ihr ebenfalls hinzu und bratet sie unter Rühren ca. 1-2 Minuten an. Dann kommen die passierten Tomaten, die Gemüsebrühe, die Kartoffeln und die Karotten zum Einsatz. Diese gebt ihr hinzu und lasst alles halb abgedeckt ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Jetzt gebt ihr die Erbsen und den Spinat hinzu und lasst die Soße weitere 5 Minuten garen. Zum Schluss schmeckt ihr das Ganze mit Salz und Pfeffer ab. 
  5. Den Backofen müsst ihr auf ca. 50° Grad vorheizen. Dann erhitzt ihr die Alsan Margarine in einer mittelgroßen Pfanne. Mit einer Schöpfkelle portioniert ihr kleine dünne Pfannkuchen und backt diese in der Pfanne aus bis sie goldgelb sind. Von jeder Seite jeweils 2-3 Minuten etwa. Es passen ca. 1-2 in die Pfanne rein, wenn sie fertig sind könnt ihr sie im Ofen warmstellen. Die Teigmenge ergibt etwa 8 Küchlein.


Lasst es Euch schmecken. Das Curry ist der Hit und die Kichererbsenpfannkuchen sind mal was anderes als die üblichen verdächtigen Beilagen. Mjam!


Samstag, 25. Oktober 2014

Quinoa-Gemüsesuppe

Letztens habe ich ein interessantes Suppenrezept in meiner Rezeptesammlung gefunden. Ich hab früher öfters die kostenlosen Zeitschriften in den Bioläden mitgenommen und brauchbare Rezepte rausgerissen, die ich auch notfalls gut veganisieren kann.

Leider weiß ich die Quelle nicht mehr, aber da ich es sowie so verändert habe, ist das auch nicht mehr so wichtig.

Zutaten für 2-3 Personen:


  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 Eßl. Alsan Biomargarine
  • 1 kleine Knoblauchzehe (bei HIT: sparsam oder weglassen)
  • 125g geriebene Karotten
  • 125g Lauch
  • 750 ml Gemüsebrühe (bei HIT: auf Inhaltstoffe achten!)
  • 50g Quinoa gemahlen
  • 125 ml Reissahne (bei HIT: wenn unverträglich -> andere Pflanzensahne)
  • glatte Petersilie
  • Salz
  • Muskatnuss gerieben (bei HIT: weglassen)
  • Balsamicocreme (bei HIT: weglassen)

Zubereitung: 

Die Zwiebel schneidet ihr in kleine Stücke und dünstet diese in der Alsan Margarine. Danach müsst ihr die Karotten reiben, den Lauch in feine Ringe schneiden und Knobizehe pressen. Das Gemüse gebt ihr zu den Zwiebelstückchen dazu und dünstet es kurz mit. Dann gießt ihr das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf und lasst die Suppe ca. 10 Minuten köcheln.






Ich habe bunten Quinoa verwendet und habe diesen in meinem Multizerkleinerer zermahlen. Das hab ich zwar nicht ganz fein bekommen, aber das ist auch nicht so wild. Den gemahlenen Quinoa verquirlt ihr dann mit der Reissahne und rührt das nach den 10 Minuten in die Suppe ein.
  



Dann lasst ihr die Suppe weitere 10 Minuten köcheln. Im Anschluss schmeckt ihr das ganze mit Salz, frisch geriebener Muskatnuss und fein geschnittenem Schnittlauch ab. Als Topping könnt ihr noch ein bissl Balsamicocreme auf die Suppe machen. Leider bin ich kein Piccasso, deshalb sieht das so wirr aus :-) Dazu passt frisches Baguette (in dem Fall war es leider nicht glutenfrei).

Wichtig: Bei Histaminintoleranz bitte die Balsamicocreme und Muskatnuss weglassen!


Guten Appetit ;-)


Samstag, 11. Oktober 2014

Semmelknödel mit Rahmschwammerln & Salat

Bei uns ging es Zuhause vor ein paar Tagen zünftig zu. Bei den Temperaturen und dem Schmuddelwetter genau das Richtige. Im Herbst & im Winter mag ich es eher deftig und schwer. Vielleicht ist das ja auch so eine unbewusste Auspolsterung der Hüften gegen unangenehme Minusgrade :-)

Ich danke übrigens Nini ganz arg, von Vegan in Heidelberg , die mich letztes Weihnachten gerettet hat mit diesem Rezept. Dieses Rezept stammt nicht von ihr, sie hat mir selbst einen Link weiterempfohlen. Das Rezept stammt, von veggi.es. Ich habe es ein wenig abgeändert und werde es in Kürze so verändern, sodass es komplett glutenfrei sein wird. Im Prinzip sind es eigentlich nur noch die Brötchen, die glutenfrei sein müssen. Da habe ich leider noch keine erwischt, die mir wirklich schmecken.

So, hier nochmal das Rezept:

Zutaten für 6 mittelgroße Semmelknödel:

  • 4 Brötchen vom Vortag
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 ml Reismilch (ungesüßt)
  • ein halbes Bund glatte Petersilie
  • 3 Eßl. Sojamehl
  • 3 Eßl. Mais Paniermehl (Bauckhof, glutenfrei)
  • 1 gestrichener Eßl. Kartoffelmehl (Bauckhof, glutenfrei)
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Tl. Salz
  • Öl (zum anbraten der Zwiebelstücke)

Zutaten für die Rahmschwammerl: 

  • 3 Eßl. Öl zum anbraten
  • 300g braune Champignons
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Eßl. Hefeflocken (Naturata)
  • 1 Eßl. Tamari Sojasoße (Ruschin Makrobiotik, in Sojasoße z.B. Shoyu ist Weizen enthalten, aus diesem Grund nehme ich Tamari, die ist glutenfrei)
  • 1 Tl mittelscharfer Senf (byodo)
  • 250ml Reissahne (Provamel)
  • ein halbes Bund glatte Petersilie
  • schwarzer Pfeffer, Salz

Dazu gab es natürlich meinen Lieblingssalat <3 ; meinen heiß geliebten Romanasalat, den ich nach wie vor leider nur im Plastiksack bekomme. Kennt da jemand eine Alternative? Hier findet ihr das Salatrezept: Romanasalat

(in Klammern habe ich Euch meine Lieblingsprodukte, die ich dazu verwendet habe aufgeführt. Das ist kein Muss, nur als Anregung. Ich bin da selbst noch am umstellen, weil es in Sachen Plastikminimierung bestimmt noch bessere Alternativen gibt.)

Zubereitung:

Semmelknödel:

Zuerst habe ich mit dem Knödelteig begonnen, denn während die Knödel im Wasser ziehen, kann man sich den Rahmschwammerln widmen. 
Die Brötchen werden in kleine Würfelchen geschnitten. In eine große Rührschüssel gebt ihr das Sojamehl mit der Reismilch und verrührt alles zu einer sämigen Masse. Im Anschluss gebt ihr die Brötchenwürfel, Salz und die frisch geriebene Muskatnuss hinzu und vermischt das Ganze grob mit der Hand.

Die Zwiebel wird gehäutet und in kleine Stücke gewürfelt. Die Petersilie wird gewaschen, die Stiele entfernt und mit einem Wiegemesser hackt ihr die Blätter ganz klein. In einer Pfanne erhitzt ihr Öl und röstet die Zwiebeln darin an, bis diese leicht braun werden. Dann kommt die Petersilie zum Zug, sie darf sich mit den Zwiebelstückchen vereinen und das Ganze vermengt ihr schnell und gebt die Zwiebel-Peterling Mischung zu der Knödelmasse. Dann gebt ihr noch das Mais-Paniermehl und das Kartoffelmehl hinzu und vermengt dies ebenso mit euren Händen. Den Knödelteig müsst ihr weitere 10 Minuten abgedeckt quellen lassen.

Jetzt stellt ihr einen großen Topf mit Salzwasser auf und erhitzt das Wasser bis es kocht. Dann reduziert ihr die Temperatur wieder, denn die Knödel ziehen nur in siedendem Wasser, es darf nicht kochen! Wenn das Wasser kocht, dann zerfleddert der Knödelteig. Bis das Wasser soweit ist, könnt ihr dann beginnen die sechs Knödel zu formen. Wichtig ist, dass die Hände nicht nass sind. Denn dann wird die Oberfläche der Knödel nicht gut. Ihr nehmt einfach ein bissl Teig nach Augenmaß und rollt ihn in der Handfläche bis ihr einen schönen Knödel geformt habt. 

Wenn das Wasser bereit ist legt ihr die Knödel nacheinander mit einer Schaumkelle vorsichtig in das siedende Wasser. Die Knödel werden vermutlich erst zu Boden sinken und dann nach 15 Minuten an die Oberfläche hochkommen, wenn sie fertig sind. Bei mir war das leider nicht so, ich schätze mal, dass die Knödel zu leicht waren ;-) Macht ja nichts. Ich hab sie einfach 15 Minuten im Wasser gelassen und dann den Herd ausgeschaltet und dann weitere 5 Minuten ziehen lassen. Dann müsst ihr mit der Schaumkelle die Knödel vorsichtig aus dem Wasser nehmen und im Anschluss zusammen mit den Rahmschwammerln und dem Salat auf einem Teller anrichten.


Rahmschwammerl:

Für die Rahmschwammerl müsst ihr zunächst die Champignons mit einer Bürste abbürsten, die Stiele entfernen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel wird ebenso gehäutet und in kleine Stücke gewürfelt. In der gleichen Pfanne, in der ihr zuvor die Semmelknödel-Zwiebelwürfel gebraten habt, erhitzt ihr erneut Öl und röstet die Zwiebeln darin an und gebt nach 2-3 Minuten die Champignons dazu. Die Champignons nicht zu lange anbraten, sonst werden sie zu weich. Allerdings sollten sie schon leicht "kross" sein. Das bekommt ihr bestimmt schnell raus ;-) Champignonmasse mit Salz und Pfeffer würzen.  

Bevor ihr die Reissahne hinzugebt, nochmal wie bei dem Semmelknödelverfahren die gehackte Petersilie zugeben und schnell durchmengen. Dann könnt ihr alles mit der Reissahne aufgießen. Das Ganze köchelt ihr ca. 2 Minuten leicht und schmeckt die Soße mit den Hefeflocken, Sojasoße und dem Senf ab. Nochmal kurz köcheln lassen und Voilà fertisch zum schnabbulieren :-)


Das Gericht ist wirklich sehr lecker und schon etwas besonderes. Ich hab für den gesamten Arbeitsschritt ca. 1 Stunde und 30 Minuten benötigt. Also kein Gericht, was mal schnell erledigt ist. Trotzdem sollte man sich die Mühe ab und an mal machen und sich dieses herrliche Gericht gönnen. Die Rahmschwammerl passen vermutlich auch gut zu Reis oder Nudeln. Ich braten mir die Semmelknödel, wenn etwas übrig bleibt, meist am nächsten Tag klein geschnibbelt in einer Pfanne an. Schmeckt auch super ;-)

 Guten Appetit Euch und viel Spass beim nachkochen.




Mittwoch, 8. Oktober 2014

Festes Shampoo von Sauberkunst

*hust*... trotz meiner Erkältung habe ich es nicht abwarten können diesen Beitrag zu schreiben. Ich saß die letzten Tage schon auf glühenden Kohlen, denn ich erwartete ein Päckchen von der Seifenmanufaktur "Sauberkunst".
Vor kurzem bin ich in irgendeiner Gruppe bei Facebook auf diese Seifenherstellerin gestoßen. 

Ich bin schon länger auf der Suche nach einer Shampoo Alternative, denn Kosmetikartikel gibt es oft nur im Plastikbehälter. Gar nicht so einfach war die Suche in den letzten Jahren. Ich habe viel ausprobiert: von Lavaerde, Heilerde, Natronwäsche zu Haarseife. Und dann wieder zurück zum Lieblingsshampoo der Naturkosmetikabteilung. Nichts hat mich wirklich überzeugt. Manches war auch echt ein Graus. Zum Beispiel Lavaerde: Die erste Anwendung war toll. Ich hab mein Haar seit langer Zeit erst wieder nach 4 Tagen waschen müssen. Normalerweise wasche ich täglich, zögere den Waschrhytmus allerdings auch oft auf zwei Tage hinaus. Das ist aber das Höchste der Gefühle. Die Lavaerde war von der Anwendung eigentlich ganz gut, doch anscheinend für mein feines, zu Spliss neigendes Haar überhaupt nicht geeignet. Nach der zweiten Anwendung standen mir im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge. Total elektrisiert waren sie und knisterten, wenn man mit den Händen durchfuhr. Nach einem weiteren Versuch gab ich dann endgültig auf.

Natron hat mich auch nicht überzeugt. Ich kann mich daran auch nicht gewöhnen, dass es nicht schäumt. Ich hatte auch nicht das Gefühl, das die Haare schön aussahen. Sie sahen stumpf aus und fühlten sich anders an. Bei Haarseife hatte ich das Gefühl, dass die Haare klebrig waren und hatten auch eine eigenartige Griffigkeit. Ich hab irgendwie schon fast aufgegeben, als ich von Sauberkunst hörte. Das Angebot ist unglaublich schön und ansprechend.



Die Seifen sind für mich wahre Kunstobjekte. Sie duften lecker und man würde am liebsten reinbeißen :-)
Ich habe für mich die Körperseife <<Traumzauberbaum>> und für den Lieblingsmenschen <<Merlin>> ausgewählt. Ich bin schon nachher auf sein Gesicht gespannt, sie ist von der Farbe schwarz-creme/weiß und oben drauf gibts silbernen Glitzer; da stehen Männer ja besonders drauf. Auf den Glitter könnte man locker auch verzichten, aber sie sieht trotzdem ganz hübsch aus und wird sogar als Männerseife angeboten. Vorteilhaft ist, dass sie ideal für schnellfettende und unreine Haut ist. Es lag sogar noch ein weiteres Pröbchen bei "Espresso Orange"- eine Körperseife.



Meine Neugierde galt aber hauptsächlich den "Festen Haarshampoos". Ich habe mir alle Sorten als Probe bestellt. Die Proben sind jeweils 45g schwer und kosten 1,90€. Bis auf die Sorte "Nessi" sind alle als Herzchen geformt in einem kleinen Papiertütchen mit Bezeichnung und Inhaltstoffen versendet worden. Ich war echt begeistert, denn das einzige Plastikhaltige an dem Päckchen, waren die Klebestreifen. Ansonsten ohne Kunststoffe. Prima! Hier ein kleiner Einblick in das Paket, als ich es öffnete:

Total liebevoll verpackt und lecker duftend.

Die Postbotin kam genau zur rechten Zeit, denn ich war noch nicht unter der Dusche und konnte es nach dem Auspacken kaum erwarten, das feste Shampoo auszuprobieren. Ich griff in mein Körbchen, in dem ich die Seifen jetzt im Badezimmer aufbewahre und wählte <<den Froschkönig>>. Das Shampoo ist wird vermutlich lange halten, obwohl es eine Probe ist. Das Herzchen hat extrem geschäumt und man hatte das Gefühl, dass es kein bisschen kleiner geworden ist. Und dieser Duft: das Haar riecht auch den ganzen Tag danach. Diese Sorte ist für mich schwierig vom Duft her einzuordnen, es erinnert irgendwie an einen Tee. Oder was meint ihr, wie der Froschkönig duftet? Schon jemand von Euch auch Erfahrungen mit den herrlichen festen Shampoos gemacht?



Ich kann zur Anwendung sagen, dass die festen Haarshampoos sogar noch besser als Shampoo sind. Der Schaum ist besser, als bei einem handelsüblichen. Man kann das Shampoo in der festen Form meiner Meinung nach auch besser dosieren. Beim flüssigen ist es oft so, dass man vielleicht auch mal zu viel davon nimmt. Ich habe die Haare gründlich ausgespült und kurz gewartet bis sie handtuchtrocken waren. Normalerweise sind meine Haare eher störrisch und lassen sich nur schwer kämmen. Das war dieses Mal nicht der Fall, der Kamm ging butterweich durch das Haar und die Haare fühlten sich fluffig an. Meine Haare waren auch nach dem Trocknen total schön und sind es jetzt am Abend immernoch. Das Einzige, was ich bemerke, ist dass meine Kopfhaut minimal juckt. Vielleicht benötige ich auch eine andere Sorte. Nessi zum Beispiel ist ganz gut für schuppige oder gereizte, juckende Kopfhaut oder die Sorte Lavendeltraum. Das werde ich nach und nach herausfinden, welche am besten für mich geeignet ist. Aus diesem Grund auch die Proben ;-) Die Düfte sind wirklich lecker, aber ich persönlich stehe eher auf Dezenteres oder gar Geruchsneutrales. Vielleicht kommt das bei Sauberkunst auch irgendwann noch. Darauf würde ich mich total freuen. 


Ich bin so glücklich darüber, dass ich endlich ein passendes, festes Shampoo für mich gefunden habe, das auch noch vegan ist und ohne Plastikverpackung auskommt. In Kürze werde ich ein weiteres festes Shampoo einer anderen Seifenmanufaktur ausprobieren und Euch vorstellen. Berichten werde ich Euch auch noch, wie die anderen Sorten bei mir ankamen. Ich kann Euch das feste Shampoo trotzdem schon mal vorab empfehlen, obwohl nur der Froschkönig im Einsatz war. Feste Shampoos sind nicht gleichzusetzen mit Haarseife.
So, jetzt werde ich aber wieder brav aufs Sofa huschen und meine fiese Erkältung auskurieren.



Viel Spass beim ausprobieren.

Montag, 22. September 2014

Persönliche Papiere

Endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden für meine Blogpflege :-)
Es war in den letzten Wochen etwas schwierig, regelmäßig einen Beitrag für Euch zu schreiben, da mein Lieblingsmensch zu mir gezogen ist. Wir haben etliche Stunden damit verbracht es uns hier bei mir schön zu machen. 

Dazu gehört auch das Ausmisten.
Wir sind noch nicht ganz durch mit dem Procedere, aber langsam nimmt alles Form an. Es ist auch nicht ganz einfach. Der Haken ist nämlich, dass mein Liebster nicht so frei ist wie ich, sich von Dingen zu trennen. Das bedarf noch einiger lieber Worte und einigem Hinterfragen mancher Gegenstände und Papiere. Ich bin aber schon mächtig stolz, dass er schon so viel geschafft hat. Er hat nämlich noch nie so wirklich so eine Aktion gestartet und da hat sich in all den Jahren ziemlich viel angesammelt.

Wichtig ist mir hierbei, dass er sich einfach nur von den Dingen trennt, an denen er nicht hängt und die er wirklich nicht mehr benötigt. Gar nicht so einfach. 
Manchmal hat er sogar gedacht, dass ich am liebsten alles entsorgen möchte und in einer ungemütlichen Wohnung leben will, die total leer ist. Hihihi, das ist ja gar nicht mein Ziel. 

Ich für meinen Teil benötige viel weniger als er und kann mich leichter von Dingen trennen. Ich fühle mich nach jedem Gegenstand einfach freier. Man hat keinen unnötigen Kram mehr, den man pflegen und sich drum kümmern muss. 
Als ich die Schränke durchgesehen habe, sind mir Dinge in die Hände gefallen, da war ich echt überrascht, dass diese überhaupt noch existieren.

Quelle: Photosapiens bei fotocommunity.de

Nun zum eigentlichen Thema:

Wer kennt das nicht? Sich stapelnde Aktenordner mit Papieren, die man schön brav über die Jahre einsortiert hat, mit dem Hintergrund, dass man diese irgendwann wieder benötigt. Hmmmh, ich hatte jetzt 5 Stück davon und noch einen Korb mit Kontoauszügen von meinem Girokonto. 

Ich habe es geschafft von 5 Ordnern auf einen einzigen zu minimieren. Das hätte ich nie für möglich gehalten, aber es hat geklappt. Was ich für Briefe und Dokumente aufgehoben habe, da könnte ich echt noch die Hand überm Kopf zusammenschlagen. Meine Herren! Nun denn...Man braucht ja auch nicht jede Jahresabrechnung von den Nebenkosten aus Anno dazumal aufheben oder auch nicht alle Arbeitsverträge von uralten Beschäftigungsverhältnissen. Da reicht ja auch das Arbeitszeugnis.

Selbst diesen Ordner, den ich jetzt besitze möchte ich noch reduzieren an Inhalt. Denn es gibt in diesem auch noch Dokumente, von denen man das Original nicht unbedingt benötigt. Diese möchte ich digitalisieren und mir eine Datei auf dem Rechner anlegen. Damit meine ich solche Anschreiben mit meinen Kundendaten vom Telefonanbieter oder Stomanbieter und viele andere. In dem Ordner möchte ich eigentlich nur noch Dokumente lagern, die aktuell sind und auf deren Original man nicht verzichten kann  (z.B. Zeugnisse, Geburtsurkunde etc.) .

Ich bin echt begeistert, dass man sich auch von so viel Papierkram befreien kann. Mal ehrlich, ich schau so wenig in meine Ordner und habe auch nicht das Gefühl, dass man viele Dokumente davon noch benötigt. Das kann dann auch weg! Kontoauszüge muss ich auch nicht aufheben. Da reicht es vielleicht, wenn man die von dem aktuellen Jahr aufbewahrt, aber selbst das brauche ich nicht wirklich. Wenn mal was ist, dann kann man immernoch bei der Bank die letzten Monate ausdrucken. Bisher kam das aber nicht vor.

Wie klappt das eigentlich bei Euch mit der (Plastik-) Müllvermeidung und dem Minimalismus in der Partnerschaft? Eckt ihr da auch regelmäßig an? Welche Erfahrungen habt ihr denn damit gemacht? Und wie sieht es bei Euch im Aktenschrank so aus?

Dienstag, 5. August 2014

Ratatouille

Das Ratatouille-Rezept habe ich schon vor gaaaaaanz langer Zeit auf dem Blog <<eat-this>> gefunden und dieses kann ich mittlerweile schon blind nachkochen :-). Eins meiner absoluten Lieblingsrezepte, welches fast wöchentlich auf meinem Esstisch landet. Hier einen Link zum Rezept meiner Blogkollegen, deren Rezepte ich sehr empfehlen kann!

Ratatouille von eat-this

Trotzdem werde ich das Rezept hier nochmal extra für Euch aufführen:

Zutaten für 4 Portionen:


  • 1 Zwie­bel
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 Auber­gine
  • 2 Zuc­chi­nis (je nach Größe)
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • 1 Glas stückige Tomaten
  • 34 EL Tomatenmark
  • 34 EL Olivenöl
  • 23 TL Kräu­ter der Pro­vence (oder fri­schen Thy­mian und Oregano)
  • Salz, Pfef­fer
  • einen Schuss frischer Zitronensaft
  • 1 EL Aga­ven­dick­saft

Die Zwie­bel kleinhacken. Die Papri­kas und die Auber­gine in Wür­fel schnei­den und die Zuc­chini in „Achtel“ schnei­den. Zuerst die Zwie­bel– und die Auber­gi­nen­wür­fel in die heiße Pfanne geben und im Oli­venöl andüns­ten. Das kann schon mal 58 Minuten dau­ern. Die Auber­gi­nen sol­len schön weich wer­den und sich mit dem Oli­venöl aufsaugen.

Dann könnt ihr die Papri­kas­tü­cke hin­zu­fü­gen und wei­tere 35 Minuten mitdüns­ten las­sen. Im Anschluss kommen die Zuc­chi­ni­achtel und der mit der Knoblauchpresse ausgepresste Knob­lauch dazu. Das Gemüse wird nun weitere 35 Minuten bei mittlerer Hitze angebraten.Jetzt füge ich das Tomatenmark hinzu und lasse dieses kurz in der Pfanne anschmurgeln. Das mache ich meistens so, dann schmeckt das ganze noch intensiver.


Die stückigen Toma­ten, die Kräu­ter, das Salz und der Pfef­fer haben jetzt Ihren Einsatz und werden untergerührt. Kurz auf­ko­chen — Fer­tig! Zum Schluss mit etwas frischem Zitronensaft und etwas Aga­ven­dick­saft abschmecken.
Ich esse dazu meist Reis oder Pellkar­tof­feln. Ich habe aber sogar schon Spaghetti dazu gegessen, was auch nicht verkehrt ist ;-) 


Auf dem nächsten Bild habe ich auch Ratatoille gegessen. Da hab ich mir aber ein bissl Rucola mit Balsamicocreme dazu gemacht und meinen heiß geliebten Romanasalat, von dem ihr das Rezept beim Kartoffel-Brokkoli-Auflauf findet, hier nochmal den Link dazu:

 Kartoffel-Brokkoli-Auflauf & Romanasalat


Lasst es Euch munden! 
Es darf wirklich nirgendwo bei den Standartrezepten fehlen!

Montag, 4. August 2014

Mandelöl & Kollegen


Heute möchte ich Euch über eine wunderbare Alternative zu Bodylotionen und Conditionern/Kuren berichten. Vor längerer Zeit habe ich schon dieses wunderbare Mandelöl von dem Hersteller Primavera entdeckt:


Ich habe davor schon viele andere Öle für mich ausprobiert und dieses hat mein Wohlfühlergebnis absolut getoppt! Ich kann zwar viele Öle ohne Probleme für den Körper verwenden, aber mit meinem Haar hatte ich mit dem ein oder anderen schon etliche Pannen. Bei Kokosöl zum Bleistift ist es so, dass meine Haare sich zwar kuschelweich anfühlen, sie aber nachdem sie getrocknet sind, elektrisch aufladen und mir dann zu Berge stehen. 

Haarpflege: 

Ich hab mich in das Mandelöl total verliebt. Es macht die Haare seidenweich und ich glaube nicht eine Kur in meinem bisherigen Leben, hat meine Haare so gepflegt wie dieses Öl. Ich feuchte meine Haare immer etwas mit Wasser an und gebe dann einige Tropfen in meine Handflächen. Dann massiere ich das ÖL sanft in meine lange Mähne und lasse das Öl einwirken. Ich lasse es sogar am liebsten über Nacht einwirken. Das Ergebnis ist dann noch besser. Aber es reicht natürlich auch, wenn man es ca. 30 Minuten vor dem Haarewaschen einmassiert. Nach der Einwirkzeit könnt ihr Euer Haar ganz normal, wie ihr es gewohnt seid, waschen. 

Das Öl ist in einer Glasflasche mit Plastikschraubverschluss. Also nicht ganz Plastikfrei, aber dafür Plastikarm. Schlägt aber um Weiten die Bodylotion in Ihrer Hülle! Da kann auch gleich die Conditionerverpackung einpacken. Das Öl ist zwar nicht ganz billig, jedoch ziemlich ergiebig, wenn man es als Haarkur verwendet. Man benutzt ja lediglich ein paar Tropfen. Um die Haltbarkeit zu verlängern, lagere ich mein Öl am liebsten kühl und dunkel im Kühlschrank. Was die Kosten betrifft, hab ich bei Alnatura ca. 11,50€ (bin aber nicht mehr 100% sicher, max. 12€) hingeblättert.

Körperpflege:

Für meinen Körper benutze ich am liebsten Kokosöl. Zum einen, weil es günstiger ist, wie das oben vorgestellte Mandelöl. Man benötigt auch von der Menge etwas mehr. Und zum anderen hat man immer einen Touch "Urlaubsfeeling" auf der Haut. Das mag ich besonders, wenn es draußen wieder etwas wärmer wird. Meine Öle kaufe ich immer im Bioladen, ich bin auch der Meinung, dass es da qualitative Unterschiede gibt. Jedoch ist es kein Muss für Jedermann, dass müsst ihr natürlich für Euch selbst entscheiden. Ich hatte mal ein konventionelles Mandelöl, das hat mich leider nicht sehr überzeugt. Das Kokosöl benutze ich direkt nach dem Duschen oder Baden auf noch feuchter Haut.So verbindet sich Öl und Wasser zu einer Emulsion, die auch Feuchtigkeit spendet und besser einzieht. Ich entnehme etwas Öl aus dem Gefäss, massiere es hauchdünn ein und lasse es noch ca. 2 Minütchen einwirken. Im Anschluss trockne ich mich mit meinem Handtuch normal ab, denn so wird das überschüssige Öl abgenommen und die Haut fühlt sich babyweich danach an. 

Dieses Öl verwende ich derzeit:


Im Herbst oder Winter will ich mal Sesamöl ausprobieren. Da ich mich ein wenig für die ayurvedische Lebensweise interessiere, habe ich vor das mal auszuprobieren. Denn es heißt, dass Sesamöl eine wärmende Wirkung auf den Körper hat - was einem natürlich bei den winterlichen Temperaturen zu Gute kommt. Wenn ich es ausprobiert habe, werde ich Euch darüber berichten oder diesen Beitrag um ein weiteres Öl ergänzen. 

So, jetzt seid ihr an der Reihe. Was habt ihr denn für Erfahrungen mit Ölen gemacht? Was haltet ihr denn von der Idee, Bodylotion & Kuren gegen Öle einzutauschen? 

 

Sonntag, 3. August 2014

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf & Romanasalat


-glutenfrei-


Davon kann ich echt nicht genug bekommen. Ich freu mich jedesmal wie ein Schnitzel (natürlich Vegan ;-) ), wenn ich diesen wundertollen Auflauf backe! Der ist so himmlisch. Ich hab schon so viele versucht, aber leider sind viele wegen Ihres Geschmacks durchgefallen. Der hier hat bei der Verkostung ein Feuerwerk in meinem Gaumen ausgelöst! Einfach geilo :-)

Das ursprüngliche Rezept wurde von mir umgebaut, so dass es jetzt auch glutenfrei ist. Für meine Begriffe schmeckt er jetzt sogar besser!

Also ran an die Kochlöffel & berichtet mir, wie er Euch gemundet hat!


Zutaten für eine Auflaufform:
 2 Personen  
(meine Auflaufform ist oval und von den Maßen 33cmx23cm)

*5-6 mittelgroße festkochende Kartoffeln
*1 Brokkoli (nach belieben, bei mir sind es so zwischen 300-400g)
*1 Packung Provamel Reissahne 250ml  (mag ich am liebsten)
*1 Eßl. Alsan Bio Margarine
*Gewürze: Kräuter nach belieben (Ich nehm am liebsten frische glatte Petersilie), Paprika, Salz, Pfeffer, eine Prise frisch geriebene Muskatnuss

Hefeschmelz:
*150ml Wasser
*4 Eßl. Hefeflocken (meine liebsten sind von "Naturata")
*2 Eßl. Alsan Bio Margarine
*3-4 Tl. glutenfreies Mehl (Sorte ist eigentlich egal, ich hab Vollkorn Reismehl von "Bauck" benutzt)
*1 Tl. Senf mittelscharf (mein Liebster: "Byodo" bekommt man auf jedenfall bei DENNs)
*1 Tl. Salz

Romanasalat:
*2 Romanaherzen
*1/2 Zitrone (Saft auspressen)
*1 Eßl. Olivenöl
*1 Spritzer Agavendicksaft
*Salz (nach belieben)
* Pfeffer
*Kräuter nach belieben: glatter frischer Peterling find ich Top! Oder auch mal getrocknete italienische Kräuter von Alnatura ;-)

Zubereitung:

5-6 Pellkartoffeln abkochen. Brokkoli in kleine Rösschen schneiden und kurz garen. Nicht zu lange, sonst werden die Rösschen zu matschig im Auflauf ;-) 

Die gegarten Pellkartoffeln lassen sich sehr schnell und einfach enthäuten, wenn ihr diese ca. 5-10 Minuten in eiskaltes Wasser einlegt. Dann könnt ihr die Kartoffelhaut einfach so mit euerer Hand abstreifen. Sie flutscht regelrecht raus die Kartoffel ;-) Nur mal so ein kleiner Tipp von mir, um Zeit zu sparen ;-) 

Während die Kartoffeln ein kühles Bad nehmen, könnt ihr Euch wunderbar um die Auflaufsoße kümmern. Die Reissahne gebt ihr hierfür in einen Messbecher und würzt die Sahne mit den oben genannten Gewürzen in dem Verhältnis, wie ihr es am liebsten mögt. Ich kann dazu leider keine genauen Angaben machen, weil ich das bisher nach meinem Gefühl gemacht und nie aufgezeichnet habe. Wenn ihr das jedoch noch naträglich wünscht, werde ich die Angaben noch ergänzen. Falls ihr, wie ich, glatte Petersilie verwendet, dann müsst ihr die noch hacken und mit in die Soße geben. Wenn ich mal besonders faul bin und es noch schneller gehen muss, nehm ich auch mal Tiefkühlkräuter ;-) aber selten. Ich mag es dann doch lieber ganz frisch ;-)

Danach die Auflaufform mit der Margarine einfetten. Abwechselnd mit Kartoffelscheiben und Brokkoli schichten. Im Anschluss wird das Gemüse mit der gewürzten Reissahne übergossen. Jetzt könnt ihr schon mal den Ofen vorheizen, damit es gleich los gehen kann.

Jetzt widmet ihr Euch der Zubereitung des Hefeschmelzes:
Margarine in einem Topf schmelzen. Glutenfreies Mehl hinzugeben und mit einem Schneebeses ein rühren. Etwas Wasser zugeben und mit Senf und Salz würzen. Die Hefeflocken haben nun ihren Einsatz und werden untergerührt. Dann gebt ihr das restliche Wasser hinzu und kocht alles einmal kurz auf. Die Konsistenz sollte nicht zu flüssig sein, dann entsteht, wie auf dem Foto sichtbar, eine käseartige Kruste. Bei dieser merkt man fast gar nicht, dass es gar kein echter Käse ist ;-) Wer braucht schon Käse? Mit diesem Hefeschmelz-Rezept ist man immer auf der sicheren Seite. Den Hefeschmelz anschließend gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen und ca. 30 Minuten lang bei 180°C Umluft backen. 




Kleiner TIP:
Den Hefeschmelz könnt ihr auch bei anderen zu überbackenen Gerichten verwenden. Ihr könnt den Senf gerne ersetzen. Ich spiele damit und habe schon ganz tolle neue Geschmacksrichtungen kreiert. Bei etwas Tomatigem benutze ich dann anstelle von Senf einfach Tomatenmark oder einen tomatigen Aufstrich. Es gibt so viele Möglichkeiten. Traut Euch!



Romanasalat:

Die Salatherzen mit kaltem Wasser abwaschen und ausschütteln. Dann werden die Herzen halbiert und in mundgerechte Streifen und Stücke geschnitten. Den Salat in eine Schüssel geben und mit den oben genannten Zutaten vermischen. Fertig!

Zum Schluss Auflauf und Salat auf einem Teller vereinen und es Euch schmecken lassen.





Guten Apettit :-)


Samstag, 2. August 2014

Doc´s Indisches Curry


Heute abend gab´s mal wieder mein absolutes Lieblingscurry, dass ich vor über einem Jahr auf diesem Blog gefunden habe:


Es wird bei jedem Mal kochen immer besser. Aber heute abend war es wirklich besonders lecker. Ich habe auch gleich meinen neuen WMF-Wok ausprobiert, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und das Curry ist wieder echt der Hammer geworden! Mjam mjam...

Das witzige ist, ich habe 2011 auf dem Ring unsere "Rocker" auf dem Zeltplatz auch damit verköstigt und die waren begeistert davon...Mal was anderes als Dosenfraß...und vor allem VEGAN! ;-)

Ich habe heute mal ein bissl abgeändert und das kam dabei raus:

Zutaten für 2-3 Personen:
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 Mini Brokkolikopf
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 3 Tomaten
  • 1/2 Glas Kichererbsen
  • 1 rote Paprika
  • Ingwer (ca. 1-2 cm)
  • 300 ml Kokosmilch
  • 1 EL Tomatenmark
  • Gewürze: Garam Marsala, Kreuzkümmel, Curry Mischung, Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Mie Nudeln ohne Ei
  • Wer mag: 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe

(Man kann das Rezept noch mit 1 Zwiebel + 1 Knoblauchzehe verfeinern, darf ich derzeit nicht essen...deshalb wurde es weggelassen.)

Zubereitung:

Das ganze Gemüse wurde von mir nach Belieben in mundgerechte Stückchen geschnitten. Außer die Karotte, die wird grob reingeraspelt! 

Öl erhitzen und etwas Garam Marsala mit Kreuzkümmel zusammen in den Wok geben und solange schmurgeln lassen, bis es schön aromatisch duftet <3

Eigentlich kommt jetzt die Zwiebel und der Knofi zum Einsatz, aber wie gesagt...ging in meinem Falle nüschd...

Das Gemüse habe ich in dieser Reihenfolge hineingegeben:
Zucchini, Paprika, Brokkoli (braucht man nicht vorher zu garen, wenn man kleine Rösschen schneidet), Karotte und Ingwer reingerieben und zu guter Letzt die "Chickpeas"...sprich Kichererbsen zugeben :-)



Das ganze dann auf mittlerer Stufe garen, bis das Gemüse so weich ist, wie man es am liebsten mag...Jeder  mag das ja unterschiedlich von der "Bissigkeit". 

Dann gebe ich das Tomatenmark hinzu und gieße die Gemüsemischung mit Kokosmilch auf. Das ganze wurde nochmal mit 1 TL Curry von Alnatura, Ursalz & Pfeffer aus der Mühle abgeschmeckt und kurz aufgekocht. 

Zum Schluss die Mie-Nudeln nach Packungsanweisung garen. Aber Vorsicht, manche Mie-Nudeln sind mit Ei! Ich habe meine bei Alnatura gekauft. Allerdings gabs die nur im neuen Markt, der ist größer...in der kleinen Filiale gibts die leider bei uns nicht. Ich häng´ mal ein Foto von meinen Nudeln mit an, falls jemand wissen möchte, was für welche ich benutzt habe! Ansonsten werden die Nudeln auf einem Tellerchen drappiert mit Soße übergossen und anschließend in "wohlduftender" Atmosphäre schnabbuliert....




Bon Appetit ;-)