Montag, 22. September 2014

Persönliche Papiere

Endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden für meine Blogpflege :-)
Es war in den letzten Wochen etwas schwierig, regelmäßig einen Beitrag für Euch zu schreiben, da mein Lieblingsmensch zu mir gezogen ist. Wir haben etliche Stunden damit verbracht es uns hier bei mir schön zu machen. 

Dazu gehört auch das Ausmisten.
Wir sind noch nicht ganz durch mit dem Procedere, aber langsam nimmt alles Form an. Es ist auch nicht ganz einfach. Der Haken ist nämlich, dass mein Liebster nicht so frei ist wie ich, sich von Dingen zu trennen. Das bedarf noch einiger lieber Worte und einigem Hinterfragen mancher Gegenstände und Papiere. Ich bin aber schon mächtig stolz, dass er schon so viel geschafft hat. Er hat nämlich noch nie so wirklich so eine Aktion gestartet und da hat sich in all den Jahren ziemlich viel angesammelt.

Wichtig ist mir hierbei, dass er sich einfach nur von den Dingen trennt, an denen er nicht hängt und die er wirklich nicht mehr benötigt. Gar nicht so einfach. 
Manchmal hat er sogar gedacht, dass ich am liebsten alles entsorgen möchte und in einer ungemütlichen Wohnung leben will, die total leer ist. Hihihi, das ist ja gar nicht mein Ziel. 

Ich für meinen Teil benötige viel weniger als er und kann mich leichter von Dingen trennen. Ich fühle mich nach jedem Gegenstand einfach freier. Man hat keinen unnötigen Kram mehr, den man pflegen und sich drum kümmern muss. 
Als ich die Schränke durchgesehen habe, sind mir Dinge in die Hände gefallen, da war ich echt überrascht, dass diese überhaupt noch existieren.

Quelle: Photosapiens bei fotocommunity.de

Nun zum eigentlichen Thema:

Wer kennt das nicht? Sich stapelnde Aktenordner mit Papieren, die man schön brav über die Jahre einsortiert hat, mit dem Hintergrund, dass man diese irgendwann wieder benötigt. Hmmmh, ich hatte jetzt 5 Stück davon und noch einen Korb mit Kontoauszügen von meinem Girokonto. 

Ich habe es geschafft von 5 Ordnern auf einen einzigen zu minimieren. Das hätte ich nie für möglich gehalten, aber es hat geklappt. Was ich für Briefe und Dokumente aufgehoben habe, da könnte ich echt noch die Hand überm Kopf zusammenschlagen. Meine Herren! Nun denn...Man braucht ja auch nicht jede Jahresabrechnung von den Nebenkosten aus Anno dazumal aufheben oder auch nicht alle Arbeitsverträge von uralten Beschäftigungsverhältnissen. Da reicht ja auch das Arbeitszeugnis.

Selbst diesen Ordner, den ich jetzt besitze möchte ich noch reduzieren an Inhalt. Denn es gibt in diesem auch noch Dokumente, von denen man das Original nicht unbedingt benötigt. Diese möchte ich digitalisieren und mir eine Datei auf dem Rechner anlegen. Damit meine ich solche Anschreiben mit meinen Kundendaten vom Telefonanbieter oder Stomanbieter und viele andere. In dem Ordner möchte ich eigentlich nur noch Dokumente lagern, die aktuell sind und auf deren Original man nicht verzichten kann  (z.B. Zeugnisse, Geburtsurkunde etc.) .

Ich bin echt begeistert, dass man sich auch von so viel Papierkram befreien kann. Mal ehrlich, ich schau so wenig in meine Ordner und habe auch nicht das Gefühl, dass man viele Dokumente davon noch benötigt. Das kann dann auch weg! Kontoauszüge muss ich auch nicht aufheben. Da reicht es vielleicht, wenn man die von dem aktuellen Jahr aufbewahrt, aber selbst das brauche ich nicht wirklich. Wenn mal was ist, dann kann man immernoch bei der Bank die letzten Monate ausdrucken. Bisher kam das aber nicht vor.

Wie klappt das eigentlich bei Euch mit der (Plastik-) Müllvermeidung und dem Minimalismus in der Partnerschaft? Eckt ihr da auch regelmäßig an? Welche Erfahrungen habt ihr denn damit gemacht? Und wie sieht es bei Euch im Aktenschrank so aus?