Donnerstag, 28. Mai 2015

Glutenfreie & histaminarme Frühstücks-Fruchtbombe

Hey Ho ihr Lieben,

endschuldigt meine Lieben, dass es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger geworden ist um mich. Es ist viel zu tun; das wird sich sicher auch wieder ändern. Dennoch möchte ich mir schnell Zeit nehmen, um Euch wenigstens meine derzeitige neue Frühstückskreation zu offenbaren.

Glutenfrei und Histaminarm ist oftmals schwierig zu kombinieren. Schmecken soll es ja auch noch dazu. Gar nicht einfach ;-) Aber mir ist es gelungen und was soll ich sagen:


<<Ich bin begeistert>>


Zutaten für die Glutenfreie & histaminarme 
Frühstücks-Fruchtbombe:
 Für 1 Person (Suppenteller):

  • 1/2 Granatapfel (Größe wie mittelgroßer Apfel)
  • 1/2 Apfel Sorte: Royal Gala
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 Aprikose
  • 3 Physalis
  • 1 EL Cranberries getrocknet
  • 2 EL glutenfreie Haferflocken von Bauck
  • 2 EL glutenfreie Haferpops von Bauck (Vorsicht, sind nicht vegan wegen Honig! Alternativ Quinoa/Amaranthpops)
  • 2 EL Quinoaflakes
  • 1 EL grobe Kokosraspel
  • Reismilch nach Belieben

Zubereitung:

  1. Zuerst wascht ihr das Obst und schneidet den Apfel und die Aprikose in ganz kleine Stücke. Die Heidelbeeren werden schon in den Suppenteller gegeben. Die Physalis werden halbiert und der Granatapfel wird geteilt und aus der Hälfte entfernt ihr vorsichtig  die Granatapfelkerne. Das ist beim ersten Mal vermutlich eine Fitzelarbeit, aber man lernt sehr schnell mit einem Granatapfel umzugehen und dann ist es auch ohne Sauerrei möglich. Bei youtube gibt es tolle Videos, wie man einen Granatapfel ganz schnell "ernten" kann. Die Variante mit Schüssel und Wasser finde ich zu umständlich. Ich benutze eigentlich nur ein Messer dafür.
  2. Dann gebt ihr die Cranberries, die Kokosraspeln, die Haferflocken-, pops und die Quinoaflakes hinzu und mengt die Mischung gleichmäßig durch. Die Reismilch gebt ihr am Ende hinzu, da könnt ihr selber wählen, wieviel ihr dazugeben möchtet.

Ich wünsche Euch einen Guten Start in den Tag :-)

Montag, 27. April 2015

Fruchtig-kerniger Nudelsalat

Ich habe mich in letzter Zeit ausgiebig mit meiner Histaminintoleranz beschäftigt und mich mit Rezepten herumgeschlagen und die Ausbeute war nicht gerade befriedigend. Mein Gaumen ist ziemlich verwöhnt und trauert immer noch den geliebten Lieblingslebensmitteln hinterher, die ich schleunigst aus meinem Alltag verbannen musste, damit es mir künftig besser geht.

Anlässlich eines Grillabends mit Freunden habe ich an einem Nudelsalatrezept getüftelt, welches ich endlich mit "histaminarm" auszeichnen darf. Gar nicht so einfach, wenn man sich in den Jahren einen bestimmten Würzstil angeeignet hat. Ich war so überrascht von dem Ergebnis, dass ich Euch dieses nicht vorenthalten möchte. Ich habe mit Samen und Granatapfel herum experimentiert und bin echt verliebt <3 Mein neuer Liebling für die kommende Grillsaison. Achja, sollte den histaminintoleranten Experten unter Euch doch noch ein unverträgliches Lebensmittel auffallen, welches mir als Neuling noch nicht bekannt ist, dann bitte ich um eine kurze Rückmeldung. Es ist allerdings auch so, das bei der Histaminintoleranz jeder seine eigene Toleranz für bestimmte Lebensmittel hat, daher muss das jeder selbst für sich herausfinden. 

Ich orientiere mich gerne an den Listen der SIGHI, der Schweizerischen Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz oder bei Libase, eine sehr ausführliche Liste im Histaminintoleranz Forum (eine Community für Laktoseintoleranz und andere Unverträglichkeiten). In Kürze wird es auch bei der lieben Steffi von Kochtrotz eine Liste passender Lebensmittel für verschiedene Unverträglichkeiten geben. Diese Liste entstand in Verbindung mit Ihrem ersten Kochbuch, welches sie vor kurzem herausgegeben hat. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert: Sie arbeitet mit Rezeptbaukästen und man lernt spielerisch verschiedene Lebensmittel bei den Rezepten ein oder auszubauen. Hier findet ihr zu Ihrem Blog, den ich Euch wämstens empfehlen kann: kochtrotz.de

Und jetzt wieder zum eigentlichen Thema. Der Nudelsalat :D

Zutaten Fruchtig-kerniger Nudelsalat:
für 6 Personen
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 1/2 Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 orangene Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 Karotte
  • 1/2 Glas grüne Erbsen oder grüne Tiefkühlerbsen
  • 1/2 Glas Maiskerne , frischen Mais oder Tiefkühlmais 
  • 400g Sommerdinkel Spiralen von byodo  oder: 400g glutenfreie Penne von Barilla
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne
  • 2 EL Hanfsamen geschält
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 1 TL Leinsamen geschrotet
  • 1 TL Chiasamen
  • 2 EL glatte Petersilie
  • 1 Handvoll Basilikum kleinblättrig (siehe Foto)
  • 1 EL verträgliches veganes Pesto
  • Olivenöl
  • wenig Reisessig
  • 1 TL Kräutersalz oder Ursalz
  • 1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf


  Zubereitung:
  1. Zuerst gart ihr die Nudeln nach Packungsanweisung.
  2. Nebenbei könnt ihr das Gemüse für die Pfanne kleinschneiden: Den Lauch in feine Ringe, die Zucchini in Achtel und die gelbe Paprika in kleine Stücke schneiden. Wenn die Pfanne heiß ist, gebt ihr ein wenig Olivenöl hinein und bratet zuerst den Lauch ca. 2 Minuten an. Dann könnt ihr die Zucchiniachtel und die Paprikastücke hinzugeben. Das Gemüse dünstet ihr weitere 5 Minuten. Zum Schluss röstet ihr die Hanfsamen noch 2 Minuten mit an und stellt den Pfanneninhalt zur Seite. 
  3. Danach müsst ihr noch die orangene Paprika in kleine Stücke, die Karotte in Scheibchen und die Salatgurke in Achtel schneiden. Die Kräuter werden klein gehackt. Ihr könnt nun die restlichen Zutaten (Mais, Erbsen, Paprika, Salatgurke, Lein- und Chiasamen, Kürbiskerne, Granatapfelkerne) bis auf die Gewürze in eine große Salatschüssel geben. Im Anschluss könnt ihr die gegarten Sommerdinkel Spiralen und den Pfanneninhalt zugeben und kräftig durchmengen. Unten auf dem Foto seht ihr übrigens meinen üppigen kleinblättrigen Basilikumbusch. Ich liebe diese Sorte, denn sie ist meiner Meinung nach noch aromatischer, als der übliche Basilikum den ihr im Handel zu kaufen bekommt. 
  4. Zum Schluss gebt ihr noch das Pesto, ein paar Spitzer Reisessig, Kräutersalz, die gehackten Kräuter und das Paprikapulver hinzu. Erneut durchmengen und nun bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

Lasst es Euch schmecken :-)

Dienstag, 31. März 2015

Hanfmilch - Die Königin unter den pflanzlichen Alternativen

Boah! Ich kann es immernoch nicht glauben, dass ich die ultimative Pflanzenmilch für mich gefunden habe. Eine Woche voller Zufälle und dann dieser glückbringende Versuch...Genialissimo :-)

Alles begann als ich in der Getreideabteilung beim DENNs war. Wieder einmal liebäugelte ich mit den geschälten Hanfsamen. Ich war mir unsicher, ob das nicht wieder ein Fehlkauf werden würde, auf der anderen Seite dachte ich mir, vom nicht kaufen würde ich auch nicht schlauer. Nach langem hin & her entschloss ich mich endlich zum Kauf. Zuhause hab ich dann gleich die Packung aufgerissen und mir den ersten Teelöffel zur Probe in den Mund gesteckt. Was für ein Geschmack! Obwohl ich schon gerne alle Arten von Nüssen und Samen mag, schneiden diese im Vergleich zu den Hanfsamen schlechter ab.

Hanfsamen, mein heiliger Gral :-)
Ich streue sie jetzt überall drüber. Übers Müsli, Salat, ...einfach überall :-) Sie sind so vielseitig :D

Heute während des Einkaufs ist mir dann auch noch <<Hanfmehl>> ins Auge gesprungen. Über eine berühmte Suchmaschine habe ich später dann geschaut, wie ich Hanfmehl am besten verwerten kann. Da bin ich auf ein Video bei Youtube von Raw Future gestoßen. Dort wurde über die  guten Eigenschaften von Hanfmehl berichtet. Darauf folgte ein Video über Hanfmilch. 

Und jetzt kommen die besagten geschälten Hanfsamen zum Einsatz :-)
Denn ich bin gleich nach Ende der Anleitung in die Küche an den Kühlschrank gestürmt und habe die geschälten Hanfsamen heraus gekramt und wollte unbedingt wissen, ob das mit meinem simplen Pürierstab funktioniert.

Die Milch war super einfach zu machen. Und als ich sie zum Schluss probiert habe: Göttlich! Ich kann es gar nicht oft genug sagen. Der Oberhammer! Ich habe schon etliche Versuche gestartet mit selbstgemachter Pflanzenmilch. Aber so hundertprozentig überzeugt haben mich wenige Experimente. Das war mir irgendwie immer zu wässrig. Mein Pürierstab hat eine richtig schöne cremige Konsistenz rausgeholt. Wer einen Hochleistungsmixer besitzt, hat natürlich eine komplett rückstandsfreie Milch. Es bleiben ganz wenige Partikel zurück. Ich hab die Milch nicht abgesiebt, weil es mich nicht gestört hat, diese Minipartikel mitzutrinken. Es würde sich meiner Meinung auch nicht lohnen (noch nicht mal 1/2 Teelöffel). Außerdem würde man den feinen cremigen Schaum auch mit abfiltern. Das wäre eine Schande!

So, ich möchte euch jetzt nicht noch weiter auf die Folter spannen. Hier dürft ihr endlich erfahren, wie es funktioniert.

Hanfmilch - 1 Glas à 400 ml

  • 400 ml stilles Wasser
  • 4 EL geschälte Hanfsamen (40g)
  • 5 Datteln (3-4 reichen auch je nach Süße) --> nicht bei HIT!

Achtung! Wer an einer Histaminintoleranz leidet, sollte die Datteln gegen ein anderes Süßungsmittel austauschen!
Alternativen: Reissirup, Ahornsirup oder pürierbare verträgliche Obstsorte Deiner Wahl ;-)

Gebt das Wasser in einen hohen Messbecher und die geschälten Hanfsamen hinzu. Dann nehmt ihr die Datteln und halbiert die nochmal, damit der Pürierstab es nicht so schwer hat. Ich habe das Ganze ca. 2 Minuten im Turbomodus fein püriert. Ich habe einen ziemlich guten Pürierstab, der hat verschiedene Stufen und ist nicht gleich überfordert mit Nüssen & Co. Die geschälten Hanfsamen sind jetzt nicht das Problem beim Pürieren, da diese schon recht weich sind, sondern eher die Datteln. Man muss sie übrigens nicht vorher einweichen. Deshalb ist das Rezept auch vorteilhaft, weil es das schnellste unter allen Varianten ist ;-) Das war auch schon der ganze Prozess zur Herstellung - dauert nicht mal 5 Minuten.


Zum Geschmack kann ich sagen, dass Hanfmilch leicht nussig schmeckt und cremig in der Konsistenz ist. Das müsst ihr unbedingt probieren. Ihr verpasst sonst eine wirklich gute Alternative zu Pflanzendrinks und noch dazu liefert dieses Glas Hanfmilch ca. 13g Eiweiß. Das ist für ein Frühstücksdrink eine tolle Eiweißbombe. Da ich derzeit viel Sport treibe, denke ich, dass es eine super Alternative für mich ist.


Achja, bei uns im Denns habe ich geschälte Hanfsamen sogar im Glas entdeckt. Meine sind in einer kleinen Dose, leider mit Plastikdeckel. Ich wollte zum Test nicht gleich die im Glas kaufen. Da sind nämlich viel mehr drin und kosten auch dementsprechend mehr. Meine Sorte hat unter 4€ gekostet, habe leider nicht mehr den genauen Preis im Kopf (vielleicht 3,89€ um den Dreh). Da sind 150g  drinne und mein großes Glas Hanfmilch kostet nicht mal 1€. 

Ich bin gespannt auf Euer Feedback :-) 

Viel Spaß beim Nachmixen <3

Aufstand der Couchpotatoes

Jaaaa Richtig! Ich treibe Sport und zwar seit kurzem. Ich bin selber noch total überwältigt davon, dass ich damit begonnen habe. Leicht wars zu Anfang nicht, mich dazu aufzuraffen. Aber dann hab ich es einfach an einem Montag vor drei Wochen getan: Ich bin losgelaufen - so wie Forrest Gump, bloß nicht so schnell :-)

Joggen wäre eigentlich nicht die erste Wahl, wenn ich eine Sportart wählen müsste. Doch gerade hier wollte ich etwas "minimalistischer" an die Sache rangehen und nicht so viel investieren in Sportzubehör oder Mitgliedschaften. Nur mein Wille und meine Kraft sollen mich tragen. Ich hab ja direkt das Feld vorm Haus und von daher gab es auch hier keine billigen Ausreden mehr, dass es unmöglich wäre, hier in der Gegend Sport zu treiben. 
Joggen fiel mir immer sehr schwer. Mir fehlte jegliche Ausdauer und noch dazu lief ich anscheinend mit der falschen Technik. Es bereitete mir nämlich Schmerzen in Gelenken und im Nacken. Auch wenn mein Asthma es mir schwer macht, wird es kein "Wenn & Aber" geben, denn das Laufen ist meine neue Herausforderung! Selbst meine Krankheit wird mich nicht mehr davon abhalten, mir Gutes zu tun.

Früher war ich ein richtiger Sportmuffel. Ich habe nie wirklich vermittelt bekommen, regelmäßig Sport zu treiben. Das war total normal. Wenn ich mich gerne bewegt habe, dann tanzte ich. Aber auch nicht sehr ausdauernd, mal hier und da und dann wieder auch mal nicht. Natürlich kann ich jetzt nicht behaupten, dass ich auf einmal eine Sportskanone bin, aber ich bin auf dem besten Weg dahin! Ich erkenne endlich körperliche Leiden, die mit meiner "Bewegungslosigkeit" zusammenhängen. Mittlerweile sehne ich mich sogar nach einer Sonderunde "Yoga oder Streching"...oder dem Gefühl, welches man hat, wenn man sein kleines Großes Ziel erreicht hat. Die Wärme die den Körper durchfährt und der rinnende Schweiß, der dir zeigt, dass du dich selbst herausgefordert hast. 
Dieser Sport ist für mich mehr als nur "Bewegung" geworden, vor der ich mich so lange gedrückt habe. Sport richtet mich auf und belebt meinen Geist. Er macht mich beweglich und versorgt mich mit Sauerstoff bis in die letzte Faser meines Körpers. Diese Grenzerfahrung ist es, die mich antreibt weiter zu machen. Ich frage mich immer wieder aufs Neue, wie weit ich es dieses Mal schaffe. Man lernt dabei den Körper besser kennen. Man lernt mit ihm zu reden, ihn zu achten, Geduld mit ihm zu haben und ihn weiter zu bringen. 

Ich muss dazu sagen, das Jahr 2014 war nicht mein Jahr. 
Der neue Job war nicht der Richtige, hab alles schleifen lassen, hab zugenommen und wurde immer unzufriedener mit mir selber. Irgendwann musste ich die Notbremse ziehen und etwas verändern. Es war als würde ich nur noch auf der gleichen Stelle treten und nicht weiter kommen. Generell kam mir in der Letzten Zeit immer alles so vor, als würde ich nur noch in der kuscheligen Komfortzone sitzen und immer steifer, träger und fülliger werden. Es kamen so viele Unzufriedenheiten auf und diese möchte ich endlich beseitigen. Ziel ist es nämlich, nur noch die Dinge zu tun, die mich erfüllen, glücklich machen und die mich wieder lebendiger werden lassen :-)

Dazu gehört eben auch der Sport ;-)

Ich hab mich zuerst informiert, wie ich denn am Besten beginne und habe so einen Trainingsplan für Anfänger im Netz gefunden. Da läuft man zu Anfang im "Intervall". Ich beginne mit 2 Minuten langsamen walken und dann jogge ich 2 Minuten. Und dieses Intervall wiederhole ich dann 7 Mal. Und am Ende gibts noch ein 5 minütiges Abkühlen - sprich langsames laufen. Die Zahl und Dauer der Intervalle kann man dann steigern mit der Zeit. Ich denke, dass es dann soweit ist, wenn man diese 7 Intervalle richtig gut laufen kann und man merkt, das man jetzt doch noch 1-2 dran hängen könnte. Und dann steigert man das. Irgendwann würde ich die Intervalle, in denen ich "jogge", länger laufen lassen und die langsamen verkürzen. So schaffe ich irgendwann dann die Zeit ganz durchzujoggen. Wenn man dann irgendwann richtig durchjoggen kann, kann man sich auch noch verbessern indem man Sprint-Intervalle einbaut. Das soll sogar effektiver sein, weil es nicht eintönig ist und es die Fettpolster noch besser schmelzen lässt. 


Nachdem ich gejoggt habe, mache ich noch meine Körperübungen. Ich habe einen tollen Channel bei youtube gefunden, den ich absolut empfehlen kann.  Ich mache da derzeit das Programm "Fit in 4 Wochen" mit und bin total begeistert. Die Übungen werden verständlich erklärt und machen Spaß. Die Zeit ist auch passabel. Die Übungen dauern meist nicht länger als 20 Minuten. Bei den Yogaworkouts kommt das nicht immer hin. Die übersteigen dann auch mal die 30 Minuten. Doch das ist meiner Meinung nicht so schlimm, weil mir Yoga total viel Spaß macht und mir noch mehr Endorphine durch die Zellen jagt :-) 

Hier findet ihr die beiden Channel bei Youtube:

Happy and Fit Fitness 
Happy and Fit Yoga

Mein Training sieht derzeit so aus, dass ich 3 x pro Woche jogge. Danach arbeite ich das "Fit in 4 Wochen"- Programm durch inklusive zwei Tagen Ruhepause. Als Yoga Ungeübte mache ich natürlich die Anfängerprogramme. Meine Lieblingsworkouts sind "Hip-Opener", Intensiv Stretch Anfänger & Schulter-Nacken Übungen. Ich trainiere im Prinzip jeden Tag außer Mittwoch und Sonntag. Das ist sehr wichtig, damit die Muskeln sich regenerieren können.

Ich wiege mich nur einmal die Woche. An meinem Körpergewicht hänge ich mich nicht auf. Das ist zwar schön, wenn ich abgenommen habe, aber die größten Erfolge sieht man, wenn man die Körpermaße misst. Dazu nehme ich mein Maßband und messe den Umfang von:
  • Brust
  • Taille
  • Bauch
  • Po/Hüfte
  • Oberschenkel
  • Oberarme
Ich habe mir inzwischen eine Tabelle in Excel erstellt und habe somit meine Maße und mein Gewicht im Überblick. Das mache ich unabhängig schon seit 2009 so ;-) Mein höchstes Gewicht lag mal bei 90 kg und seit 2009 hatte ich 28 kg abgenommen. Ich habe 2014 wieder zugenommen und bin wieder 6 Kilo von meinem früheren Zielgewicht entfernt. Das wird diesesmal ein Klacks sein, denn damals habe ich nur über die Ernährung abgenommen und heute kommt der Sport noch hinzu. Mein Zielgewicht ist nicht genau definiert. Ich liege derzeit bei 68 kg und peile die 58kg an. Das war früher so mein Wohlfühlgewicht. Es ist aber nicht ausschlaggebend für mich, denn der Sport dient dazu fitter und beweglicher zu werden. Die Abnahme ist Nebensache. 

Achja, ich mache jede Woche Fotos von mir aus unterschiedlichen Perspektiven, damit ich sehen kann, wie meine Haltung sich mit der Zeit verbessert hat und natürlich auch meine Figur an sich ;-)

Ich freue mich schon auf meine Erfolge in der Zukunft! 

Vielleicht wollt ihr euch ja anschließen?! Mich würde es freuen, wenn ich noch mehr Couchpotatoes zum Sport animieren könnte :-)

Mittwoch, 11. März 2015

Kartoffelknödel & herzhaftes Paprikagulasch

Da bin ich wieder :-) Und dieses Mal mit einem sehr herzhaften tollen Sonntagsgericht. Der Frühling ist zwar schon fast da, aber ich wollte nochmal ein schönes schweres Gericht als Abschiedsessen vom Winter genießen :D

Es ist jedoch zeitaufwändig: Man sollte dafür ca. 1,5 Stunden einplanen. Oder ihr habt wie ich zwei kleine Helferlein wie meine beiden süßen Mäuse am Start. Dann geht es natürlich flotter ;-) 

Fangt am besten mit den Salzkartoffeln an. Diese können dann kochen, wenn ihr mit der Soße beginnt. Das Gemüse sollte aber schon geschnibbelt sein, wenn die Salzkartoffeln auf dem Herd kochen. Wenn die Soße vor sich alleine hinschmort, könnt ihr dann in Ruhe den Knödelteig machen und dann ist alles zur gleichen Zeit fertig ;-)

Zutaten Paprikagulasch:
  • 400g Gemüsezwiebeln
  • 800g rote und gelbe Paprika
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 1/2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Paprikapulver, rosenscharf
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Kümmel, gemahlen
  • 1 TL Majoran, getrocknet
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • Zitronenschale, frisch gerieben

Zutaten Kartoffelknödel:
  • 900g vorwiegend festkochende Kartoffeln (ohne Schale)
  • 150g Kartoffelmehl
  • 4 EL Sojamehl
  • 1 TL Salz
  • 40 g Alsanmargarine, bio  
  •  
     



Zubereitung Kartoffelknödel:

  1. Zuerst schält ihr die Kartoffeln und kocht ganz normal "Salzkartoffeln" in einem Topf ab. Bitte achtet darauf, dass ihr für die Zutaten wirklich 900g Kartoffeln ohne Schale zubereitet. Wenn die Salzkartoffeln gar sind, schüttet das Wasser ab.
  2. Nun könnt ihr die Kartoffeln pürieren. Dazu nehme ich immer meinen Pürierstab. Der hat so einen Aufsatz für Püree. Das ist immer ziemlich lustig, weil das Püree dann nach "Spagettieis" ausschaut.
  3. Im Anschluss gebt ihr das Salz und die Margarine in das noch heiße Püree zum Schmelzen und verteilt alles gleichmäßig. Die 4 EL Sojamehl werden mit ca. 8-10 EL Wasser vermengt und mit einem Löffel zu einem gleichmäßigen luftigen Brei geschlagen. Diesen gebt ihr anschließend zu dem Püree und mischt das Kartoffelmehl unter. 
  4. Jetzt dürft ihr eure Hände benutzen und einen gleichmäßigen Teig kneten. Ich forme aus dem Teig immer erst einen riesen Klops und teile diesen mit einem Messer zur Hälfte und diese Hälfte wird erneut geteilt und dann nochmal, bis ihr von der Portion her immer gleich große Knödel habt. Die Größe könnt ihr selber bestimmen. Ich mache immer recht kleine, also so eine Hand voll. Große Knödel müssen länger im Wasser ziehen. 
  5. Vorher habt ihr natürlich schon in einem großen Topf Wasser erhitzt. Wichtig dabei ist, das das Wasser nicht kocht. Die Knödel sollen in siedendem Wasser ca. 12-15 Minuten ziehen. Ich gebe die Hälfte der Knödel vorsichtig mit einer Schaumkelle in das Wasser. Zuerst schwimmen sie unten am Boden und wenn sie fertig sind kommen sie nach oben. Dort lasse ich sie aber immer noch ca. 5 Minuten ziehen. Also bei mir dauert das meist 15 Minuten bis sie draußen sind. Dann könnt ihr sie rausnehmen und die restlichen genauso im Wasser gar ziehen.


Zubereitung Paprikagulasch:
  1. Zuerst schneidet ihr die Paprika und die Gemüsezwiebeln in mittelgroße Stücke. Nicht zu klein, weil sie ja die Gulaschgrundlage sind und man ja anstatt Fleisch was zu beißen haben möchte :-) Dann reibt ihr die Zitronenschale und stellt Euch die Gewürze und restlichen Zutaten griffbereit. 
  2. In einem Schmortopf erhitzt ihr vorsichtig das Olivenöl. Dann gebt ihr die Gemüsezwiebeln hinzu und bratet diese ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze. Anschließend gebt ihr die Paprikastücke hinzu und bratet das Gemüse weitere 8-10 Minuten an. Ihr könnt einen kleinen Spritzer Wasser dazugeben, damit das Gemüse nicht anbrennt. 
  3. Dann gebt ihr das Tomatenmark, die ganzen Gewürze und den Agavendicksaft hintereinander hinzu. Die ganzen Zutaten werden dann weitere 2 Minuten angeschmurgelt bis es schön duftet. Nun löscht ihr das Gemüse mit dem Rotwein und der Gemüsebrühe ab und gebt die Tomatenstücke hinzu. Das ganze gut durchmengen und ganz kurz aufkochen lassen. Dann auf mittlerer Hitze bei "offenem Deckel!" in etwa 45 Minuten köcheln lassen. An dieser Stelle beginne ich mit dem Kartoffelknödelteig und die Garzeit der Knödel ist darin mit inbegriffen. Zwischendrin solltet ihr das Gulasch immer mal wieder umrühren.
  4. Zum Schluss wird nur noch die Zitronenschale untergerührt. Die Soße sollte bis dahin einen schönen sämigen Zustand haben. 

Ich habe natürlich wieder meine  heiß geliebten Romanasalat dazu serviert. Das Rezept dazu findet ihr hier: Romanasalat


Freitag, 20. Februar 2015

Haare waschen mit Roggenmehl


Puuuhhhh ihr Lieben, 

eeeeeendlich hab ich mal kurz Zeit gefunden, meinen Blog zu füttern. Ich bin immer noch etwas im Stress wegen der Jobsuche und noch dazu hat mich diese Woche mal wieder eine fiese Erkältung heimgesucht. Also war da nix mit arbeiten oder kreativ sein.

Heute hat mich aber dann doch mal die Experimentierwut gepackt und ich wollte mal ein neues No-Poo Rezept ausprobieren. Nachdem Natronwäsche & Heil- und Lavaerde meinem Haar alles andere als gefallen haben, war ich dann doch etwas vorsichtiger geworden mit meinem Experimentiersinn :D

Aber wie heißt es doch so schön: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" ;-)

War heute auch der perfekte Tag um meine Out-of-Bed-Fettschopf-Frisur in seidig glänzende wallende Haarpracht zu verwandeln :D Da hab ich mich gleich nach dem Frühstück gar nicht mehr aus der Küche entfernt und gleich mal den Vorratsschrank geplündert. Für die Roggenmehl-Haarwäsche habe ich folgende Zutaten und Werkzeuge verwendet:




Zutaten:


  • 5 EL Roggen Vollkornmehl von Alnatura
  • 350 ml lauwarmes Leitungswasser
  • 2 Spritzer von einer Zitrone



Werkzeuge:


  • Messbecher
  • Esslöffel, Gabel
  • Pürierstab




1. Zu allererst habe ich die ganzen Zutaten in den Messbecher getan und diese mit der Gabel grob verrührt. Dann kam auch schon der Pürierstab zum Einsatz. Diesen habe ich benutzt damit ich das Ganze nicht mehr aufquellen lassen musste. Also wenn man es nur mit dem Schneebesen aufschlägt, sollte man es dann schon 1-2 Stunden gehen lassen, damit die Klümpchen auch tatsächlich ganz aufgelöst werden. Mit dem Pürierstab habe ich nämlich alles ganz fein mixen können. Die Konsistenz ist trotzdem ziemlich flüssig. Das war aber von mir gewünscht. Ich wollte kein Gelee oder Teig auf mein Haar geben. Ich dachte mir, dass es dann auch leichter auswaschbar sein würde - womit ich auch Recht behalten habe ;-)

2. Dann bin ich in die Dusche gehüpft und hab mir die Haare erstmal gründlich mit Wasser befeuchtet und mir die Masse langsam über den Schopf rieseln lassen. Währenddessen habe ich vorsichtig die Kopfhaut massiert. Die Masse ansich fühlt sich super auf den Haaren an. Man hat das Gefühl, dass die Roggenmehlmischung tatsächlich "Reinigungspotential" hat - also alleine vom Gefühl auf dem Kopf. Dieses Gefühl hatte ich zum Beispiel bei der Natronwäsche nicht. Die Haare mögen das Roggenmehl sehr, hatte ich das Gefühl. Sie fühlten sich schon während der Wäsche sehr fluffig an. Ich hab dann, als der Messbecher leer war, nur nochmal kurz geschaut, ob alles gleichmäßig verteilt war und hab dann halt noch geduscht damit die Haare noch eine kurze Einwirkzeit hatten.
Das Lustige ist ja, dass die Masse nach Bananenshake duftet und dieser Duft auch noch nach dem Waschen anhält :-)

3. Zum Schluss dann noch schön auspülen. Ich hab mir dafür beim ersten Mal jetzt etwas länger Zeit gelassen und sehr gründlich gespült. Ich denke aber, dass ich beim nächsten Mal auch ganz normal spülen kann. Es ist sehr gut rausgegangen. Das Waschwasser in der Duschwanne sah etwas "sandig" aus, also denke ich, dass es von der Konistenz echt super war und es keinen Brotteig für das Haar gab :D Die Haare haben sich gleich ganz anders angefühlt: Griffiger aber doch auch weicher als sonst. Man benötigt keine Spülung und kann butterweich mit dem Kamm nachkämmen. Im trockenen Zustand hatte ich auch nichts zu beanstanden. Die Haare fühlten sich etwas dicker an und glänzten schön und um es nochmal zu betonen: sehr fluffig! Was mich am meisten begeistert hat, war die Entfettung der Kopfhaut. Ich hätte niemals gedacht, dass man alleine mit Roggenmehl und Wasser so eine saubere und fettfreie Kopfhaut erzielen kann.

Zur Langzeitwirkkung kann ich heute ja noch nichts sagen, das werde ich jedenfalls ab heute noch öfters probieren und Euch dann in einem kleinen Review nochmal berichten. Es wird auch nach meinem Urlaub, den ich nächste Woche genießen werde, noch weitere Reviews zu den festen Shampoos geben. Dazu kann ich ja jetzt nun endlich ein ausführliches Feedback geben.

Wir fahren nach Berlin und ich freue mich schon total, dann werde ich den neuen "Unverpackt-Laden" in Kreutzberg bestaunen <3 

Bis bald ihr Lieben nach dem Urlaub gibt es wieder Neues aus dem Hause Lebenswandel!


Dienstag, 27. Januar 2015

Kleine Zwangspause

Hallo ihr Lieben!

Leider, leider, leider muss ich mich gerade etwas mit meinem Blog zurück nehmen. Mein Arbeitsvertrag läuft bald aus und ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Das ist der Grund, warum ich gerade keine Zeit finde mich hier auf meinem Blog kreativ auszutoben. 

Ich bin in Kürze wieder für Euch da. Versprochen. Ich habe auch schon ganz viele neue Anregungen für Euch auf der Warteschleife. Ihr dürft gespannt sein.

Bis bald <3


Freitag, 2. Januar 2015

Zitroniges Kürbis-Kichererbsen-Curry

Ich weiß, ihr denkt bestimmt, dass ich süchtig nach veganen indischen Rezepten bin. Und wisst ihr was? Jaaaaaaaaaaaaaa...Ich bin wirklich total süchtig! :D Hier ist noch eins meiner Lieblingsrezepte. Müsste ich mich entscheiden, würde ich dieses sogar mittlerweile auf Platz 1 thronen.

Das Rezept habe ich wieder auf eat-this.org gefunden. Die haben echt total tolle indische Rezepte im Petto. Ich mag deren Blog und werde bestimmt noch weitere Male Werbung für sie machen.

Trotzdem muss ich erwähnen, dass ich an dem Rezept wieder ein bissl rumgeschraubt hab. Und mir schmeckt es so am Besten.


Zutaten für 3-4 Portionen:
  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 3 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Glas Kichererbsen (350-400g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 EL Sesamöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1/2 rote Chilischote
  • 3-4 TL Curry "scharf" von der Firma Sonnentor
  • 2-3 TL Bockshornkleeblätter gemahlen (auch "Schabzigerklee"genannt) WICHTIGE ZUTAT!
  • 1/2 bis 1 Bio Zitrone (Saft und 1 TL geriebene Schale) 
  • Pfeffer, Salz
  • 250g Basmatireis

Zubereitung:
  1. Zuerst müsst ihr den Kürbis waschen und die Kartoffeln schälen. Beides schneidet ihr in mundgerechte Stücke (nicht zu groß). Die Kichererbsen gebt ihr in ein Sieb und wascht diese gründlich ab. Dann würfelt ihr die Zwiebeln und hackt die Chilischote fein.                                                   
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr Euch kurz dem Reis widmen. Nehmt Euch hier kurz Zeit bis er 10 Minuten gekocht hat. Quellen kann er ja alleine. Ich nehme am liebsten den weißen Basmatireis von Alnatura. Dazu gebt ihr 250g Reis in einen kleinen Topf mit der doppelten Menge Wasser (500ml).  Diesen lasst ihr dann 10 Minuten köcheln und rührt ihn nach 3 Minuten immer um. Dann von der Herdplatte ziehen und bei geschlossenem Deckel weitere 10-15 Minuten quellen lassen. Vor dem Servieren nochmal kurz auflockern. So gelingt mir der Reis immer ;-)
  3. In einer hohen Pfanne erhitzt ihr dann das Sesamöl und bratet die Zwiebeln, die Kartoffel und den Kürbis ca. 3-5 Minuten scharf an. Mit einer Knoblauchpresse könnt ihr jetzt den Knoblauch zum Gemüse pressen. Dann gebt ihr die Chilischote hinzu und löscht das Ganze mit der Kokosmilch ab. Und nun kommen die Gewürze zum Einsatz, das heißt: die Bockshornkleeblätter, das Currypulver, das Salz und der Pfeffer.
  4. Das Gemüse lasst ihr nun ca. 5 Minuten bei stärkerer Hitze schmoren. Danach gebt ihr erst die Kichererbsen hinzu (diese zerfallen sonst beim Kochen!) und lasst das Ganze weitere 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
  5. Im Anschluss schmeckt ihr bei Bedarf nochmal mit Salz und Pfeffer ab. Und gebt den Zitronensaft und die geraspelte Zitronenschale mit dazu. Ihr solltet hier variieren, denn es kommt immer drauf an, wie groß die Zitrone ist. Es sollte schon zitronig heraus schmecken, aber der Geschmack sollte nicht überwiegen. Ganz zum Schluss rührt ihr nochmal alles kräftig um.
Seht her, es sieht nicht nur lecker aus: es ist geschmacklich echt etwas Besonderes <3